HPV-Abstrich

HPV-Abstrich

Infektionen mit Humane-Papillom-Viren (Warzenviren) gehören zu den häufigsten Erkrankungen, die über den Geschlechtsverkehr übertragen werden. Mittlerweile kennt man ca. 100 verschiedene Typen, die in low-risk und high-risk Typen unterschieden werden. Low-risk Typen verursachen die sogenannten Feigwarzen (Kondylome), die in vielen Fällen spontan verheilen, jedoch auch spezielle Therapien, u.a. auch Operationen erforderlich machen. High-risk Typen, die über einen mehrere Jahre persistieren, sind mitverantwortlich für das Entstehen von Zellveränderungen an Muttermund, Vulva und Anus.

Der HPV-Abstrich ist insbesondere dann sinnvoll, wenn auffällige Pap- Befunde vorliegen. Damit lässt sich die Prognose von Zellveränderungen besser einschätzen.

Ein negatives Testergebnis (=keine Viren vorhanden) bedeutet, dass das Risiko sehr gering ist, in den nächsten Jahren an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.