B-Streptokokken sind Bakterien und besiedeln den Vaginal- oder Analbereich - ohne, dass die Frau etwas davon bemerkt. Deshalb ist die Infektion für die Schwangere selbst in der Regel kein Problem. Aber für ihr Baby kann sie gefährlich werden.
Die Bakterien können bei der Geburt auf das Kind übergehen und bei ihm eine lebensgefährliche Blutvergiftung, Lungen- oder Gehirnhautentzündung verursachen.
Zum Ausschluss einer Scheidenbesiedlung der Mutter mit B-Streptokokken wird ein einfacher Abstrich durchgeführt zwischen der 35. und 38 SSW.
Bei einem positiven Befund erhält die Mutter unter der Geburt eine Antibiotikatherapie, damit sich das Baby nicht ansteckt und somit Langzeitschäden verhindert werden.